Schroth investiert in Teilautomation der Palettenreparatur

Gebrauchte und reparierte Europaletten sind technisch von neuen Palette nicht zu unterscheiden

„Die gebrauchte und von uns reparierte Europalette ist technisch von einer Neupalette nicht mehr zu unterscheiden“, freut sich Joachim Gärtner, Prokurist bei der Schroth Gruppe. Wo bislang noch im Akkord und von Menschenhand defekte Bodenbretter und Deckbretter entfernt und getauscht wurden, wird nach der Modernisierung der Reparaturstraße dieser Arbeitsschritt nun teilweise maschinell erledigt. Die Teilautomatisierung der Palettenreparatur für die Gebrauchtpalette hat viele Vorteile: Die Mitarbeiter werden erheblich entlastet, da das Drehen und Wenden bisher zu den anstrengendsten Tätigkeiten zählte. Da Bodenbrett und Deckbrett automatisch aufgelegt und vernagelt werden, entspricht das Nagelbild dem der Neufertigung. Die reparierte Palette wird schließlich automatisch im Sortier- und Prüfzentrum (SPZ) geprüft und sortenrein gelagert. „Der Preisvorteil bei der reparierten und geprüften Euro ist enorm“, ergänzt Firmenchef Hartmut Schroth.